Mission Impossible ?
Trotz klirrender Kälte zog der mit Spannung erwatete Spitzenkampf zwischen dem VBC Münchenbuchse und Volero Aarberg zahlreiche Zuschauer an.
Bei der Spielerpräsentation von Münchenbuchsee liefen folgende Spieler ein: L. Tschirren, Koller, Koeberle, Steiner, Bertholet, Dietiker, Leu, M. Tschirren und Locher.
Die Trainerin Sarah Brunner (in Pink!) entschied sich für eine 4/2 Formation.
In die Startsechs von Volero wurden diese Spieler gesetzt: Aarberger, Aarberger, Aarberger, Aarberger, Aarberger, Aarberger. Ihnen flösste der Trainer ein 5/1 System ein!
Das Spiel konnte beginnen!
Schon beim Einspielen und Einschlagen wurde dem Beobachter klar, welches Team den Sieg wirklich wollte. Dass das Einschlagen aber nicht immer den Spielablauf bestimmt, wurde uns spätestens beim Stand von 3:7 aus unserer Sicht bewusst. Das Publikum rechnete schon damit, dass dieser Match sich gleich abspielt wie das Hinspiel in Aarberg. Wir erwischten den klassischen Samstag11Uhr-Start.
Doch kurz darauf wurde unser Spiel konstanter und wir konnten die Aarberger immer mehr unter Druck setzen. Wir schlossen zu ihnen auf, überholten sie und zogen davon. Die Organisation im Aarberger Spiel brach zusammen und wir konnten den 1. Satz 25:19 für uns entscheiden.
Die wenig aufmunternden Worte ihres Trainers waren kaum hilfreich, denn den zweiten Satz gewannen wir noch höher. 25:14 stand es am Schluss, und die Aarberger wurden immer nervöser, so dass sie den Ball nach einem Punkt nur noch auf Mittellinie legen konnten, anstatt ihn zu uns zu rollen. Sarahs grösstes Problem war vermutlich, uns auf dem Boden zu halten, damit wir die Katze nicht mehr aus dem Sack lassen und auch den 3. Satz gewinnen.
Tatsächlich tauchten im 3. Umgang unkonzentrierte Momente auf. Doch es gelang uns, den Rückstand um die 2 Punkte zu halten. Gegen Ende des Satzes konnten wir uns ein wenig steigern und gewannen den Satz 25:21 und somit das Spiel klar mit 3:0.
Nach dem Jubel und der Welle fürs Publikum (merci viumau!) war aber nicht etwa feiern angesagt, denn die meisten hatten um 17:30 noch Match mit dem Herren 3. In der Zwischenzeit mussten wir uns ausruhen, hatten Schreibeinsätze oder wir zertrümmerten vor Freude eine Lampe (keine Namen).
Das Feiern verlegten wir auf die VBCM-Party.