Teams:
Sponsoren Herren 3:
Wir wollten in Studen unseren Vorrundensieg bestätigen und verdeutlichen. Es kam jedoch ganz anders als erhofft. Denn durch Ferienabwesenheiten und sonstigen Absenzen waren wir gerademal sieben Spieler. Man muss kein Experte sein um zu erkennen, dass so auch der Handlungsspielraum und die Variationenvielfältigkeit welche unserer Trainerin Sarah Brunner zur Verfügung standen nicht gerade grandios waren.
Nun gut, ohne Leistungseinbrüche wäre dies kein Problem. Das war uns allen bewusst und so begannen wir den Match mit viel Ehrgeiz und dem Ziel keine Leistungseinbrüche zu haben.
Im ersten Satz sah dies alles sehr gut aus. Wir konnten einem doch relativ starken Studen die Parole bieten und verloren den Satz leider knapp mit 20:25.
Im zweiten Satz wollten wir noch mehr herausholen und die Fehlenden 5 Punkte des vorderen Satzes sofort gut machen. Doch plötzlich brach nach einer Punkteserie von Studen die Leistung des ganzen Teams ein. Die Abnahmen kamen nicht dorthin wo sie hingehörten, so dass sich unser Passeur zurecht verarscht vorgekommen sein musste. Und wenn die Abnahmen sowie der Pass akzeptabel waren, versauten wir den Angriff. Nach einigen, langen, nervenzerrenden Punkten konnten wir uns ein wenig zusammenreissen und noch einige Punkte machen. Jedoch reichte es trotzdem nur zum traurigen Resultat von 11:25.
In der Satzpause lag der Frust tief in unseren Gesichtern, jedoch wollten wir alle zeigen, dass wir mehr drauf haben, dass wir allgemein besser spielen können. Wir begannen den dritten Satz mit neuem Selbstbewusstsein und holten alles was wir nach dem letzten Satz noch an Spielfreude in uns hatten nach vorne. So konnten wir Studen wie schon im ersten Satz in Schach halten. Wir verloren zwar auch diesen Satz mit 21:25 und somit den Match mit 3:0, jedoch konnten wir von uns behaupten, dass wir uns gegenseitig aus einem sehr, sehr tiefen Graben wieder hinaus halfen.